Der Singkreis wurde aufgelöst
Chorgesang „auf Torney “
1954:
Auf Initiative von Josef Küchler wird der Männer-Gesang-Verein Torney gegründet.Als Dirigent wird zunächst Herr Vogtmann aus Anhausen verpflichtet.Später übernimmt Konzertmeister Fritz Donecker aus Niederbieber die Leitung.
Das Bild wurde zur Verfügung gestellt von Josef Host
Männergesangverein Torney auf dem Siedlerfest 1954
Bildmitte links: Amtsbürgermeister Lück
Bildmitte rechts: Chorleiter Vogtmann
1956:
aktive und passive Mitglieder des Männergesangvereins Torney auf dem Festzug anlässlich eines Sängerfestes in Oberbieber 1956.
Das Bild wurde zur Verfügung gestellt von Wilfried Hecken
1958:
Die ersten Frauen singen mit.
Deshalb nennt man sich von nun an Gemischter Chor Torney.
Das Dirigat hat anfangs noch Fritz Donecker inne.
Etwa ein Jahr später übergibt er die Leitung an Julius Rath aus Altwied.
1962:
Mitglieder im gemischten Chor Torney (1962)
Bernardi, Albert Meier, Willi Buhr, Elisabeth Neumann, Artur Buhr, Johann Pefferkorn, Rosmarie Damasko, Helene Pfefferkorn, Wilhelm Fleck, Joseph Rockenfeller, Irma Küchler, Jupp Rondorf, Alice Küschler, Lina Schwarz, Günther Lohse, Horst Uhlich, Klaus Chorleiter: Julius Rath
1964:
Das zehnjährige Chorjubiläum wird gefeiert.
In den Jahren danach nimmt das Interesse am Chorgesang langsam ab.
Der Gemischte Chor Torney löst sich auf.
Anlässlich privater Feiern und Dorffesten treffen sich aber noch einige Unentwegte zum lockeren Singen unter der Leitung von Maximilian Wolf.
Zum Folgenden siehe Sonderblatt „20 Jahre Singkreis Torney“
1985:
Gründung der Seniorengemeinschaft Torney.
Acht Frauen des Vereins treffen sich regelmäßig zum Singen.
1986:
Maximilian Wolf (inzwischen pensionierter Lehrer) leitet die Singgruppe.
1987:
Weihnachtsfeier des Verschönerungsvereins Torney:
letzter Auftritt der Frauensinggruppe unter M. Wolf,
der aus gesundheitlichen Gründen die Leitung abgeben muss.
1988:
Der „Singkreis der Seniorengemeinschaft Torney“
wird neu gegründet.
Er besteht anfangs aus 10 Frauen und dem Dirigenten Dr. Albert Reuter.
1996:
Der Singkreis trennt sich von der Seniorengemeinschaft und nennt sich nun nur noch „Singkreis Torney“.
1998:
Die ersten Männer singen mit, und zwar ausschließlich im Bass.
2008:
Der Singkreis feiert sein 20jähriges Chorjubiläum
20 Jahre „Singkreis Torney“ (1988 – 2008)
Im April 1985 wurde die „Seniorengemeinschaft Torney“ gegründet. Seitdem trafen und treffen sich viele Mitglieder jeden Dienstag in der Altentagesstätte zum Kaffeetrinken, Plaudern, Handarbeiten, Spielen und auch zum Singen. Schon bald nach der Gründung kristallisierte sich eine Gruppe von acht Frauen heraus, die das Singen etwas intensivieren wollte. Man traf sich zu Hause bei Paula Halfmann, um für das Weihnachtsfest der Seniorengemeinschaft einige Lieder einzuüben. Der Erfolg machte Mut, und so wurden die Proben des „Singkreises“, wie man sich nannte, fortgesetzt.
Um sich weiterzuentwickeln, gewann man Herrn Maximilian Wolf, einen pensionierten Lehrer, als Dirigenten, leider nur für die Zeit von Mai 1986 bis zur Weihnachtsfeier des „Verschönerungsvereins Torney“ (heute „HVT“) im Dezember 1987, als Herr Wolf aus gesundheitlichen Gründen die Leitung der Singgruppe aufgeben musste.
Jene Weihnachtsfeier wurde damals von Dr. Albert Reuter an der Orgel musikalisch untermalt. So ergab es sich fast von selbst, dass die Frauen des Singkreises an ihn herantraten mit der Bitte, die Leitung der Gruppe zu übernehmen. Herr Reuter war nach kurzer Bedenkzeit dazu bereit, allerdings mit der Maßgabe, dass in regelmäßig stattfindenden Proben nicht mehr, wie bis dahin, ein- und zweistimmige Lieder einstudiert werden sollten, sondern drei- und vierstimmige Chorsätze. Die Frauen willigten ein und der „Singkreis der Seniorengemeinschaft Torney“, wie man sich nun nannte, wurde neu gegründet. Im Februar 1988 begannen dann die wöchentlichen zweistündigen Chorproben, und zwar nicht mehr im privaten Ambiente der Familien Halfmann und Wolf, sondern im Bürgerhaus Torney und später in der Altentagesstätte. Als es dort zu eng geworden war, zog man um in die Gaststätte „Torney-Terrasse“, wo seitdem jeden Montag von 18 bis 20 Uhr geprobt wird.
1996 hatte sich der Singkreis aus der Trägerschaft der Seniorengemeinschaft gelöst, um sich auch für jüngere Sängerinnen zu öffnen, die nun nicht mehr (wie bis dahin) Mitglieder des Seniorenvereins sein mussten. Schließlich kamen dann im Januar 1998 die ersten Männer dazu, leider (bis heute) zu wenige, so dass die Tenorstimme (immer noch) von Frauen gesungen werden muss.
Der erste öffentliche Auftritt des neu gegründeten Singkreises war die 50-Jahr-Feier von Torney Ende Juni 1988. Seitdem ist der Chor eine feste Größe im Ort. U. a. hat er alle Weihnachtsfeiern und Karnevalsveranstaltungen der Seniorengemeinschaft und alle Weihnachtsfeiern und Erntedankfeste des Verschönerungsvereins musikalisch mitgestaltet.
Wenn der Singkreis am 25. Oktober 2008 sein zwanzigjähriges Jubiläum feiert, dann wird außer dem Chorleiter kein Gründungsmitglied mehr auf der Bühne stehen, was auch nicht weiter verwundert, waren doch die Sängerinnen des Jahres 1988 z. T. schon recht betagte Seniorinnen.
17 Mitglieder des Singkreises sind inzwischen verstorben, zuletzt (im Jahre 2007) zwei Frauen, die den Chor maßgeblich mitgeprägt haben: Maria Over und Paula Halfmann. Ihrer und aller anderen Verstorbenen gedenken wir in Dankbarkeit.
A.R.
– Jubiläumskonzert –
***
Männerchor 1847/97 Niederbieber
Frauenchor Oberbieber
Frauenchor 1989 Heimbach-Weis
Ping-Pong-Lerchen Torney
Torneyer Möhnen
Singkreis Torney
Solisten
***
am 25. Oktober 2008
ab 18.30 Uhr
im Bürgerhaus Torney
***
Eintritt freiweitere Informationen:
2013
Der Singkreis feiert sein 20 jähriges Chorjubiläum
Torney – Lied
auf die Melodie „Westerwald, du bist so schön“ von Jean Felten
Es gibt ein Fleckchen Erde auf dieser großen Welt,
auf dem es allen Bürgern seit Jahren gut gefällt.
Es liegt auf einem Hügel ganz nah an Wied und Rhein.
Und dieses Fleckchen Erde kann für uns Torney nur sein,
und dieses Fleckchen Erde kann für uns Torney nur sein.Mein Torney am schönen Rhein,
hier wollen wir für immer sein.
Auch ganz nah am Westerwald,
im Wiedbachtal, da ist man bald.
In Torney, da ist es schön,
das können alle Gäste seh’n.
Heimat, schöne Heimat mein,
hier woll’n wir froh und glücklich sein!Am Rande uns’res Dorfes, da steht sie, schmuck und fein,
die schöne Bürgerhalle, und lädt uns herzlich ein.
Dort gibt es Platz für alle, für Groß und auch für Klein,
dort sollen alle Bürger stets vereint beisammen sein,
dort sollen alle Bürger stets vereint beisammen sein.Mein Torney am schönen Rhein, …
Es gibt gepflegte Straßen und Häuser, wunderschön,
davor die Blumengärten, ganz herrlich anzuseh’n.
Drin‘ blühen viele Blumen, sie duften ja so süß. Im
Sommer ist der ganze Ort das reinste Paradies, im
Sommer ist der ganze Ort das reinste Paradies.Mein Torney am schönen Rhein, …
(Text: Paula Halfmann)
Oh Torney, oh Torney (ein Niederbieberer „auf Torney“)
auf die Melodie „Island in the sun“ / „Wo meine Sonne scheint“
Ich grüß‘ den Ort im Sonnenlicht,
das rötlich sich im Kupferdach bricht,
den Ort, wo über Bergeshöh’n
die Sonne scheint und die Sterne steh’n.Oh Torney, oh Torney,
ich komm‘ immer wieder gern vorbei,
denn hier oben von den Bergeshöh’n
kann man wunderbar nach Niederbieber seh’n.Und montags fahr‘ ich zur Torney,
ich habe stets mein Rad dabei,
zum Ping-Pong-Spiel ins Bürgerhaus,
zu Fite, Eugen und Karl und Klaus.Oh Torney, oh Torney,
ich komm‘ immer wieder gern vorbei,
denn hier oben von den Bergeshöh’n
kann man wunderbar nach Niederbieber seh’n.Einst war ich Häuptling in Afrika *,
es waren ja so viele Affen da.
Ich lebte dort am schwarzen Fluss
und trank das Wasser aus ´ner Kokosnuss.Oh Torney, oh Torney,
ich komm‘ immer wieder gern vorbei,
denn hier oben von den Bergeshöh’n
kann man wunderbar nach Niederbieber seh’n.Oh Torney, oh Torney,
ich komm‘ immer wieder gern vorbei,
denn hier oben von den Bergeshöh’n
kann ich wunderbar mein schönes Afrika seh’n.
Oh Yeah!Text: Hans Sieben (9/99)
* Im Jahre 1928 gastierte auf der Kirmeswiese in Niederbieber ein Wanderzirkus, dessen Manege – wie damals üblich – kein Dach hatte. Da in jener Zeit viele Dorfbewohner den Eintrittspreis nicht bezahlen konnten, sich das Spektakel aber auch nicht entgehen lassen wollten, kletterten sie auf die umstehenden Bäume, die heute noch den Kirmesplatz umsäumen.
Angesichts der fast leeren Zuschauerränge war der Zirkusdirektor natürlich sehr verärgert. Er reagierte schnell und entwickelte mit seinem Clown, dem dummen August, folgenden Dialog – so laut, dass es die Niederbieberer in den Bäumen deutlich hören konnten:
Direktor : Wo sind denn die Niederbieberer?
Clown : Herr Direktor, wir sind nicht in Niederbieber.
Direktor : Selbstverständlich sind wir in Niederbieber, wo denn sonst?
Clown : Herr Direktor, wir sind in Afrika!
Direktor : In Afrika? Wie kommst du denn darauf?
Clown : Schauen Sie! Ringsum auf den Bäumen sitzen überall Affen!
Seit dieser Zeit trägt Niederbieber den Spitznamen „Afrika“.
Solang die alten Burschen den Siedlerbaum nicht klau’n
(auf die Melodie „Solang der alte Peter)
Solang die alten Burschen den Siedlerbaum nicht klau’n,
solang sie Speck und Eier noch in die Pfanne hau’n,
solang sie den Torneyern bereiten einen Schmaus,
solang stirbt die Gemütlichkeit in unserm Städtchen net aus,
solang stirbt die Gemütlichkeit in unserm Städtchen net aus.Solang Torneyer Möhnen noch feiern Karneval,
solang an Weiberfastnacht noch tobt der ganze Saal,
solang bei uns am Dorfrand noch steht das Bürgerhaus,
solang stirbt die Gemütlichkeit in unserm Städtchen net aus,
solang stirbt die Gemütlichkeit in unserm Städtchen net aus.Solang zur Weihnachtsfeier lädt ein der H-V-T,
solang man kocht den Glühwein, auch wenn kein Frost, kein Schnee,
solang die Kinder singen das Lied vom Nikolaus,
solang stirbt die Gemütlichkeit in unserm Städtchen net aus,
solang stirbt die Gemütlichkeit in unserm Städtchen net aus.Solang die Ping-Pong-Freunde nicht schmettern nur den Ball,
solang auch mal ein Liedchen geschmettert wird im Saal,
solang man nach dem Training noch klönt im Bürgerhaus,
solang stirbt die Gemütlichkeit in unserm Städtchen net aus,
solang stirbt die Gemütlichkeit in unserm Städtchen net aus.Solang bei uns auf Torney der Singkreis musiziert,
solang sich jemand find’t, der den Haufen dirigiert,
solang nach einem Auftritt man spendet viel Applaus,
solang stirbt die Gemütlichkeit in unserm Städtchen net aus,
solang stirbt die Gemütlichkeit in unserm Städtchen net aus.Solang die Se-ni-o-ren sich treffen im Verein,
solang im Herbst die Siedler zum Schlachtfest laden ein,
solang all die Vereine was tun jahrein, jahraus,
solang stirbt die Gemütlichkeit in unserm Städtchen net aus,
solang stirbt die Gemütlichkeit in unserm Städtchen net aus.Solang in uns’rer Kneipe die Wirtin dich noch küsst,
solang aus ihrem Zapfhahn ein kühles Bierchen fließt,
solang die Stammtischbrüder noch meckern gradheraus,
solang stirbt die Gemütlichkeit in unserm Städtchen net aus,
solang stirbt die Gemütlichkeit in unserm Städtchen net aus.Solang man hier auf Torney will feiern nicht allein,
solang man wie die/der … … zum Freudentag lädt ein,
solang man wünscht viel Gutes mit einem Blumenstrauß,
solang stirbt die Gemütlichkeit in unserm Städtchen net aus,
solang stirbt die Gemütlichkeit in unserm Städtchen net aus.Text: Albert Reuter
Zum Mitsingen
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1. Ein Prosit der Gemütlichkeit
2. Wir sind der Singkreis von Torney
3. Das Singen, das ist uns’re Lust
4. Torney-Lied
5. Solang man auf der Torney